Lieferantenbewertung im Wandel – Mehr als nur Preis und Qualität!
Die Welt der Lieferantenbewertung hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Früher standen vor allem Preis, Qualität und Lieferzuverlässigkeit im Fokus. Heute sind die Anforderungen jedoch deutlich umfangreicher geworden und berücksichtigen eine Vielzahl an Aspekten, die für Unternehmen von entscheidender Bedeutung sind.
Neben den klassischen Kriterien spielen jetzt auch Themen wie Menschenrechte, Umweltverantwortung und IT-Sicherheit eine zentrale Rolle. Unternehmen sind zunehmend verpflichtet, ihre Lieferketten transparent und nachhaltig zu gestalten. Die Einhaltung von ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) ist für viele Unternehmen nicht mehr nur eine Option, sondern eine Notwendigkeit, um rechtliche Vorgaben zu erfüllen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Auch die Cybersicherheit ist in den Fokus gerückt. Angriffe auf Lieferketten nehmen zu, und unzureichend gesicherte IT-Infrastrukturen bei Lieferanten können Unternehmen erheblich schaden. Daher ist die Überprüfung von Sicherheitsstandards mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil der Lieferantenbewertung.
Zusätzlich gewinnt das Thema Dokumentenmanagement immer mehr an Bedeutung. Die Verwaltung von Zertifikaten, Code of Conducts und weiteren wichtigen Dokumenten wird zunehmend komplexer, da Unternehmen eine lückenlose Nachverfolgbarkeit und Aktualität sicherstellen müssen. Eine effiziente Dokumentenverwaltung ist daher essenziell, um Compliance-Anforderungen zu erfüllen und Transparenz in der Lieferkette zu gewährleisten.
Fazit: Eine ganzheitliche Lieferantenbewertung ist heute wichtiger denn je. Unternehmen sollten ihre Bewertungsprozesse anpassen, um nicht nur wirtschaftliche, sondern auch ethische und sicherheitsrelevante Faktoren zu berücksichtigen.